Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Beihilfe: Ärztliche Leistungen

Ihr Direkteinstieg zu den wichtigsten Seiteninhalten:

Inhaltsbereich der Seite
Hauptnavigation
Unternavigation
Suche im Internetauftritt

Hauptnavigation

Suche im Internetauftritt

Unternavigation

Ärztliche Leistungen

Ärztliche Behandlungen sind im Rahmen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), zahnärztliche Behandlungen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) beihilfefähig.

Die Höhe der Gebühr kann grundsätzlich vom 1-fachen bis zum 3,5-fachen des Gebührensatzes reichen. Innerhalb dieses Rahmens sind die Gebühren „unter Berücksichtigung des Schwierigkeitsgrades und des Zeitaufwandes der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen“ zu bestimmen. Der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Leistung kann auch durch einen schwierigen Krankheitsfall begründet sein. „In der Regel“ darf eine Gebühr jedoch nur zwischen dem 1-fachen und dem 2,3-fachen des Gebührensatzes bemessen werden; ein Überschreiten dieser Spanne ist nur dann zulässig, wenn Besonderheiten der oben genannten Bemessungskriterien dies rechtfertigen. Die Überschreitung des 2,3 fachen Satzes muss durch den Arzt in der Rechnung begründet werden; hierbei genügt zunächst eine Kurzbegründung. Auf Verlangen ist die Begründung näher zu erläutern (§ 12 Abs. 3 GOÄ bzw. GOZ).

Dem Beihilfeberechtigten selbst ist es nicht zuzumuten, die Richtigkeit der Berechnung der einzelnen Gebührenziffern zu überprüfen. Er kann lediglich feststellen, ob es an dem in Rechnung gestellten Tag einen Arzt - Patientenkontakt gegeben hat und ob die genannten Behandlungen tatsächlich auch durchgeführt worden sind. Mittlerweile bieten viele private Krankenversicherer auf ihren im Internet einsehbaren Web-Seiten entsprechende Berechnungs-Hilfsmittel („Tools“) zum leichteren Nachvollziehen einer Arztrechnung durch den Patienten an.

Weiterführende Links zum Thema:

Hinweis

Aufwendungen, die das 3,5 fache übersteigen, sind in keinem Fall beihilfefähig und werden auch von den meisten privaten Krankenversicherungen nicht erstattet. In solchen Fällen ist das Einholen eines Vergleichsangebotes (z.B. bei Zahnersatz) anzuraten.
Zum Seitenanfang springen ^

Footernavigation