Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Beihilfe: Brillen

Ihr Direkteinstieg zu den wichtigsten Seiteninhalten:

Inhaltsbereich der Seite
Hauptnavigation
Unternavigation
Suche im Internetauftritt

Hauptnavigation

Suche im Internetauftritt

Unternavigation

Brillen

Synonyme: Sehhilfen, Kontaktlinsen

Aufwendungen für Sehhilfen werden nur Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie stark Sehbehinderten erstattet.

Für Personen nach Vollendung des 18. Lebensjahres sind Sehhilfen beihilfefähig, wenn auf Grund der Sehschwäche oder Blindheit entsprechend der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Klassifikation des Schweregrades der Sehbeeinträchtigung beide Augen eine schwere Sehbeeinträchtigung mindestens der Stufe 1 aufweisen oder ein verordneter Korrekturausgleich für einen Refraktionsfehler von mehr als 6 Dioptrien bei Myopie oder Hyperopie oder mehr als 4 Dioptrien bei Astigmatismus vorliegt.

Eine schwere Sehbeeinträchtigung der Stufe 1 entsprechend der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Klassifikation des Schweregrades der Sehbeeinträchtigung liegt vor, wenn die Sehschärfe (Visus) bei bestmöglicher Korrektur mit einer Brillenversorgung oder möglichen Kontaktlinsenversorgung auf dem besseren Auge = 0,3 beträgt oder das beidäugige Gesichtsfeld = 10 Grad bei zentraler Fixation ist.

Die Regelungen der saarländischen Beihilfe sind somit vergleichbar mit denen der gesetzlichen Krankenkassen. Auskunft darüber, ob diese Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen, kann Ihnen Ihr behandelnder Augenarzt geben.

Hinweis

Bildschirmbrillen werden ggf. durch den Dienstherrn als Arbeitsmittel auf der Basis von „Fielmann-Preisen“ erstattet (siehe „Erlass zur Regelung der Kostenerstattung für die Beschaffung spezieller Sehhilfen für die Tätigkeit an Bildschirmarbeitsplätzen“ vom 18. Oktober 2004, Amtsblatt des Saarlandes vom 25. November 2004, Seite 2314).
Zum Seitenanfang springen ^

Footernavigation