Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Beihilfe: Heilpraktiker

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Heilpraktiker

Heilpraktikerleistungen werden ab dem 1. Januar 2011 (ebenso wie in der gesetzlichen Krankenversicherung) nicht mehr von der Beihilfe erstattet. Hier kommt es maßgeblich auf das Behandlungsdatum an. Behandlungen ab dem 01. Januar 2011 sind nicht mehr beihilfefähig. Ob diese Behandlungen künftig von der beihilfeergänzenden privaten Krankenversicherung oder über andere Versicherungstarife bezahlt werden, können die jeweiligen Versicherungen beantworten.

Für Behandlungen bis zum 31. Dezember 2010 gilt folgendes:

Bei Behandlung durch einen Heilpraktiker sind die Aufwendungen bis zum Mindestsatz des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker, höchstens jedoch bis zu dem Betrag, den Ärzte für vergleichbare ärztliche Leistungen bei einem 2,3fachen Faktor erhielten, beihilfefähig. Bestimmte Behandlungen sind nicht durch einen Heilpraktiker abrechenbar (z.B. Psychotherapie). Heilpraktiker dürfen keine Hilfsmittel (z.B. Brillen) und auch keine Heilbehandlungen (z.B. Massagen) verordnen.

Weiterführende Links zum Thema:

Hinweis

Vereinbaren Sie vor Behandlungsbeginn mit dem Heilpraktiker möglichst die Abrechnung auf Basis der Mindestsätze!

Die seit 1985 unveränderten Mindestsätze wurden jüngst durch das Bundesverwaltungsgericht beanstandet. Da die Beihilfestelle die den Mindestsatz übersteigenden Aufwendungen bis zu einer eventuellen Neuregelung der Heilpraktikergebühren nicht anerkennt, erheben viele Beihilfeberechtigte gegen diese nur teilweise Anerkennung Widerspruch. Sie beantragen, das Widerspruchsverfahren bis zu einer endgültigen Entscheidung bzw. Neuregelung ruhen zu lassen und auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Die Beihilfestelle wird dem in aller Regel entsprechen!
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