Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Beihilfe: Implantate

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Implantate

Ohne Vorliegen einer besonderen Indikation können bis zu zwei Implantate pro Kiefer als beihilfefähig anerkannt werden. Insgesamt können bis zu vier Implantate pro Kiefer beihilferechtlich anerkannt werden, sofern es sich um ein Einzelzahnimplantat, um Implantate zur Versorgung einer Freiendlücke oder zur Fixierung einer Totalprothese handelt (→ Zahnersatz).

Bei einem Einzelzahnimplantat sind die beiden benachbarten Zähne intakt und nicht überkronungsbedürftig. "Intakt" bedeutet, dass ein Zahn seine natürliche Funktion ohne größere Restauration erfüllen können muss. Dieser Zustand muss im Zeitpunkt der Einbringung des Implantates erfüllt sein. Bei einem wurzelbehandelnden Zahn handelt es sich nicht um einen intakten Zahn. Dieser Zahn lebt nicht mehr mit der Folge, dass er auch nicht als intakt eingestuft werden kann.

Freiendlücke heißt, es fehlen mindestens die Zähne acht und sieben. In diesem Falle ist die Zahnreihe nach einer Seite offen.

Mit einer Totalprothese wird ein zahnloser Kiefer versorgt. Ein Kiefer kann nach der Rechtsprechung auch schon als zahnlos gelten, wenn noch einzelne Zähne vorhanden sind, die keine haltende Funktion mehr im Gebiss innehaben können. Der Einzelfall ist maßgebend.

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