Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Beihilfe: Sanatorium

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Sanatorium

Synonyme: Rehabilitation (stationär), Anschlussheilbehandlung

Sanatoriumsaufenthalte sind voranerkennungspflichtig (→ Voranerkennung). Eine Anerkennung erfolgt grundsätzlich nur, wenn im laufenden oder den drei vorangegangenen Kalenderjahren keine (als beihilfefähig anerkannte) → Heilkur oder Sanatoriumsbehandlung durchgeführt wurde.

Anschlussheilbehandlungen in Rehabilitationskliniken gelten als Sanatoriumsaufenthalt! Unterbleibt die Voranerkennung, sind die Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung nicht beihilfefähig!

Der vorherigen Anerkennung geht in aller Regel eine amtsärztliche Untersuchung voraus. Dies wird zumeist (RZVK des Saarlandes) durch die Beihilfestelle veranlasst. Einige Beihilfestellen lassen zu, dass der Beihilfeberechtigte den Amtsarzt selbstständig aufsucht (Land). Nach Eingang des amtsärztlichen Zeugnisses bei der Beihilfestelle erfolgt die Anerkennung. Danach hat der Beihilfeberechtigte vier Monate Zeit den Aufenthalt anzutreten. Die Unterbringung hat in einem anerkannten Sanatorium zu erfolgen. Hierbei sind die Kosten für Unterbringung und Verpflegung sowie die Auslagen für Kurtaxe und die Kosten des ärztlichen Schlussberichts neben den Aufwendungen für ärztliche Behandlungen, vom Arzt verordnete Arzneimittel, Heilbehandlungen und Beförderungskosten in Höhe der jeweiligen Beihilfevorschriften beihilfefähig.

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind für höchstens drei Wochen bis zur Höhe des niedrigsten Satzes des Sanatoriums beihilfefähig, es sei denn, eine Verlängerung ist aus gesundheitlichen Gründen dringend erforderlich. Auch eine eventuelle Verlängerung ist nochmals voranerkennungpflichtig.

Ein Formular zur Beantragung eines Sanatoriumsaufenthaltes finden Sie hier:

Antrag auf Anerkennung einer Sanatoriumsbehandlung / Heilkur

TIPP:

  1. Der Beihilfeberechtigte sollte bei seiner Beihilfestelle einen formlosen Antrag auf Anerkennung eines Sanatoriumsaufenthaltes stellen. Hierbei sollte ein ärztliches Attest des behandelnden Arztes ist beigefügt werden, aus dem sich die Diagnose und möglichst ein Sanatoriumsort ergibt.

  2. Die Beihilfestelle prüft vorab, ob die formellen Voraussetzungen (z.B. Vorrangige Ansprüche gegenüber gesetzlicher Kranken- oder Rentenversicherung, Frist zum letztem Sanatoriumsaufenthalt) vorliegen.

  3. Die Beihilfestelle gibt die überlassenen Unterlagen an den Amtsarzt weiter mit der Bitte um amtsärztliche Begutachtung und Übersendung eines dahingehenden amtsärztlichen Attestes zur Notwendigkeit der Maßnahme.

  4. Nach Eingang des amtsärztlichen Attestes wird der Anerkennungsbescheid erteilt. Erst dann liegen die Voraussetzungen zur späteren Weitergewährung vor und der Beihilfeberechtigte kann die Maßnahme antreten.

Weiterführende Links zum Thema:

Hinweis

Ohne Voranerkennung sind die Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung (bis zu mehrere Tausend Euro!) nicht beihilfefähig.

Sucht der Beihilfeberechtigte den Amtsarzt selbstständig auf, werden die Kosten der Begutachtung nicht von der Beihilfestelle übernommen, wenn der Amtsarzt die Maßnahme nicht für notwendig hält. Hält der Amtsarzt die Maßnahme für notwendig, werden die Kosten für das amtsärztliche Zeugnis im Rahmen der Beihilfebestimmungen nur anteilig in Höhe des Bemessungssatzes anerkannt.
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