Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Beihilfe: Verhütungsmittel

Ihr Direkteinstieg zu den wichtigsten Seiteninhalten:

Inhaltsbereich der Seite
Hauptnavigation
Unternavigation
Suche im Internetauftritt

Hauptnavigation

Suche im Internetauftritt

Unternavigation

Verhütungsmittel

Synonyme: Antibabypille, Pille

Nicht zu den Medikamenten im Sinne der Beihilfebestimmungen gehören grundsätzlich so genannte Präparate zur Ovulationshemmung. Aufwendungen für ärztlich verordnete hormonelle Mittel zur Kontrazeption sind nur bis zur Vollendung des zwanzigsten Lebensjahres beihilfefähig, es sei denn, sie werden als Arzneimittel zur Behandlung einer Krankheit ärztlich verordnet. Demnach ist „die Pille“ bis zur Vollendung des zwanzigsten Lebensjahres beihilfefähig (ein Lebensjahr ist vollendet mit Ablauf des Kalendertages vor dem jeweiligen Geburtstag)!

Beispiel:
Ein am 1.1.1990 geborenes Kind vollendet mit Ablauf des 31.12.2009 sein 20. Lebensjahr. Am 1.1.2010 beginnt das 21. Lebensjahr. Damit ist der letzte Tag des Anspruchs der 31.12.2009.

Soll „die Pille“ oder ein anderes hormonelles Verhütungsmittel auch noch nach Vollendung des 20. Lebensjahres beihilferechtlich anerkannt werden, muss der Nachweis über das Vorliegen einer Erkrankung geführt werden. In Zweifelsfällen wird der Amtsarzt beauftragt festzustellen, ob eine medizinische Notwendigkeit besteht.

Zum Seitenanfang springen ^

Footernavigation