Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Beihilfe: Kieferorthopädische Behandlungen

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Kieferorthopädische Behandlungen

Kieferorthopädische Behandlungen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen beihilfefähig. Zum einen darf die behandelte Person bei Behandlungsbeginn das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und zum anderen ist ein Heil- und Kostenplan vorzulegen. Weiterer Voraussetzungen bedarf es nicht.

Nach dem 18. Lebensjahr ist eine Anerkennung nur noch bei schweren Kieferanomalien und kombiniert kieferchirurgischer und kieferorthopädischer Behandlung beihilfefähig. Dieser Ausnahmefall kommt höchst selten vor.

In der Beihilfepraxis zeigt sich nicht selten folgendes Problem:
Weit vor dem 18. Lebensjahr begonnene und über mehrere Jahre dauernde Behandlungen werden nicht konsequent zu Ende gebracht. In den Folgejahren –- mithin nach dem 18. Lebensjahr– - tritt dann erneut eine behandlungsbedürftige Zahnfehlstellung auf, die aber dann in aller Regel beihilferechtlich als neue kieferorthopädische Behandlung zu werten ist, die nicht beihilfefähig ist.

  1. Bitten Sie den Behandler vor Beginn der Behandlung um Aufstellung eines Heil- und Kostenplans. Übersenden Sie diesen sowohl an Ihre Beihilfestelle als auch an Ihre private Krankenversicherung mit der Bitte um Kostenzusage.

  2. Unterschreiben Sie erst nach erfolgter Kostenzusage den Heil- und Kostenplan und beginnen Sie erst dann die kieferorthopädische Behandlung.

  3. Sorgen Sie dafür, dass die kieferorthopädische Behandlung konsequent zu Ende geführt wird.

Hinweis

Sofern am Ende der aktiven Behandlung– ggfls. auch über das 18. Lebensjahr hinaus – Retentionsplatten oder -spangen im Mund verbleiben, sind diese beihilfefähig. Diese sollen dafür sorgen, dass die gerade gerückten Zähne an ihrem Platz bleiben und nicht wieder zurückwandern, bis sich die neue Situation bzw. der neue Biss stabilisiert hat.

Geschieht dies nicht, und wird stattdessen wegen einer nicht zu Ende gebrachten eine neue kieferorthopädische Behandlung nach dem 18. Lebensjahr begonnen, wird diese neue Behandlung wegen Nichterfüllens der Voraussetzungen (älter als 18 Jahre) als nicht beihilfefähig eingestuft.
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