Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Landesfamilienkasse: Mangelfall - Berücksichtigung von verheirateten Kindern und Kindern mit eigenen Kindern

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Mangelfall - Berücksichtigung von verheirateten Kindern und Kindern mit eigenen Kindern

Synonyme: Kinder Verheiratet

Anspruch auf Kindergeld für volljährige Kinder, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und verheiratet sind und/oder selbst Mutter/Vater eines Kindes sind, sofern sie einen Anspruchstatbestand nach § 32 Abs. 4 Einkommensteuergesetz erfüllen.

Nach bisheriger Rechtsprechung war bei verheirateten Kindern und Kindern mit eigenem Kind (so genanntes Kindeskind) für die Feststellung des Kindergeldanspruches unter anderem das Vorliegen eines so genannten Mangelfalls zu prüfen. Ein Mangelfall lag vor, wenn nachgewiesen wurde, dass

  • der Ehegatte des volljährigen Kindes bzw.
  • der andere Elternteil des Kindeskindes

aufgrund seiner wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage ist, seiner Verpflichtung zur Sicherung des Kindesunterhaltes nachzukommen.

Der Bundesfinanzhof hat in seinem Urteil vom 17. Oktober 2013 (Az. III R 22/13) entschieden, dass durch die Änderungen des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 (Wegfall des Grenzbetrages für Einkünfte und Bezüge des volljährigen Kindes) der Mangelfallrecht-sprechung die Grundlage entzogen wurde.

Es besteht daher – ggf. rückwirkend längstens ab 01.01.2012 – Anspruch auf Kindergeld für

  • volljährige Kinder, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und
    • verheiratet sind und/oder
    • selbst Mutter/Vater eines Kindes sind,
  • sofern sie einen Anspruchstatbestand nach § 32 Abs. 4 Einkommensteuergesetz erfüllen (z.B. Ausbildung).
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