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des Saarlandes

Bereich Landesfamilienkasse: Antragstellung - Kindergeld ab 1. Januar 2018 nur noch 6 Monate rückwirkend

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Antragstellung - Kindergeld ab 1. Januar 2018 nur noch 6 Monate rückwirkend

Eltern sollten sich bei der Beantragung des Kindergeldes ab dem 01.01.2018 nicht allzu viel Zeit lassen. Denn wurde das Kindergeld bisher auch rückwirkend bis zu vier Jahre nach Entstehen des Anspruchs gezahlt, wird dies in Zukunft nicht mehr so sein. Vielmehr ist es nach der Neuregelung der Bundesregierung so, dass Kindergeld nur noch sechs Monate rückwirkend ausgezahlt werden kann. Wer sich länger mit dem Antrag Zeit lässt, erhält nur die laufenden Zahlungen und eine Nachzahlung für längstens sechs Monate. Diese Änderung gilt für Anträge, die ab dem 01.01.2018 bei der Familienkasse eingehen. Maßgebend ist nicht das Datum der Antragstellung, sondern das Datum des Eingangs bei der Familienkasse.

Die Bundesregierung begründet diese Neuregelung damit, dass die Kindergeldzahlung im laufenden Kalenderjahr das Existenzminimum sicherstellen soll. Hierfür sei eine mehrjährige Rückwirkung nicht erforderlich, da Anträge auf Kindergeld "regelmäßig zeitnah" gestellt würden.

Die kinderbezogenen Besoldungsbestandteile (Familienzuschlag) bei Beamten genauso wie die Berücksichtigungsfähigkeit in der Beihilfe sind hiervon nicht betroffen. Diese werden ggfls. noch für einen länger zurückliegenden Zeitraum gewährt.

Beispiel:
Für ein am 06.06.2017 geborenes Kind geht bei der Landesfamilienkasse (LFK) am 14.02.2018 der Kindergeldantrag ein. Das Kindergeld wird laufend ab Februar 2018 und rückwirkend längstens ab August 2017 gezahlt. Das Kindergeld für Juni und Juli 2017 kommt nicht zur Auszahlung!

Der Familienzuschlag in der Besoldung wird hingegen ab 1.6.2017 gewährt und das Kind ist ggfls. auch ab 1.6.2017 in der Beihilfe berücksichtigungsfähig.

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