Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Zusatzversorgung: Entgeltumwandlung

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Entgeltumwandlung

Synonyme: Bruttoentgeltumwandlung, Steuerersparnis, sozialversicherungsfrei, steuerfrei, staatliche, Förderung

Nach Abschluss der Tarifverträge TV-EUmw-VKA am 18.02.03 sowie TV-EntgeltU-L am 12.10.2006 können die kommunalen Beschäftigten (Arbeitgeber ist Mitglied im KAV Saar e.V.) und die Beschäftigten des Landes neben den Vorteilen der Riesterförderung nun auch d

Der Steuervorteil:
Der Beitrag an die ZVK ist gemäß § 3 Nr. 63 EStG bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (das sind 2.640 € im Jahr 2010) steuerfrei. 

Für Verträge ab 01.01.2005 gilt zusätzlich ein Aufstockungsbetrag in Höhe von 1.800 €, der steuerfrei umgewandelt werden kann. (Die erweiterte Steuerfreigrenze kann dann nicht in Anspruch genommen werden, wenn die Beiträge für die Pflichtversicherung nach § 40 b EStG a.F. pauschal versteuert werden. Dies gilt unabhängig von der Höhe der pauschal besteuerten Beiträge.)

Ist in der Ansparphase die staatliche Förderung in Anspruch genommen, ist die daraus resultierende Betriebsrente nachgelagert zu versteuern. Und das ist Ihr geltwerter Vorteil, denn die Besteuerung erfolgt erst in der Auszahlungsphase, also in einer Zeit mit meist niedrigerem persönlichem Steuersatz. Ob Sie von Ihren Renteneinkünften überhaupt Steuern leisten müssen, sagt Ihnen gerne Ihr Finanzamt.

Nach Ausschöpfung der Steuerfreiheit kann für Verträge bis 31.12.2004 eine pauschale Besteuerung in Höhe von 20% erfolgen, die von dem Arbeitnehmer zu tragen ist, soweit das rechtlich zulässig ist und die Grenze für die Pauschalsteuer ( 1.752 €, § 40 b EStG) nicht bereits vom Arbeitgeber ausgeschöpft wurde (z. B. durch Umlagezahlungen an die ZVK). Wurde die pauschale Besteuerung ausgeschöpft, so sind die Beiträge individuell zu versteuern.

Sozialversicherungsfreiheit:
Der Beitrag an die ZVK bleibt über den  31.12.2008 auch weiterhin sozialabgabenfrei (KV, PV und RV).
Aber:
Der o.a. zusätzliche Beitrag i.H.v. 1.800 € ist nicht sozialabgabenfrei.


Wie funktioniert die Entgeltumwandlung?
Sie treffen mit Ihrem Arbeitgeber eine Vereinbarung über die Entgeltumwandlung. Darin regeln Sie, dass in Zukunft ein Teil Ihrer Bruttobezüge in eine Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung umgewandelt wird. Dieser Teil Ihrer Bruttobezüge wird in die Freiwillige Versicherung bei der ZVK eingezahlt. Sie zahlen von den um den Beitrag verminderten Bruttobezügen Steuern und Sozialabgaben (auch der Arbeitgeber spart den Anteil an den Sozialabgaben).

Das zusatzversorgungspflichtige Entgelt ändert sich dadurch nicht.

Beispiel

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

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