Ruhegehalts- und Zusatzversorgungskasse
des Saarlandes

Bereich Beihilfe: Tarifbeschäftigte

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Tarifbeschäftigte

Synonyme: Ehegatten-Differenz-Beihilfe, Angestellte, Arbeitnehmer

Tarifbeschäftigte erhalten während ihrer Beschäftigung Beihilfen, wenn sie einen entsprechenden tarifvertraglichen Anspruch besitzen. Ab dem 1.1.1999 (Land) bzw. 1.4.1999 (Kommunen) neu eingestellte Tarifbeschäftigte haben keinen Beihilfeanspruch mehr. Nach Ende des Beschäftigungsverhältnisses endet auch der Anspruch auf Beihilfe!

Gegenüber Tarifbeschäftigten erfüllen die öffentlichen Arbeitgeber ihre Fürsorgepflicht in Krankheits-, Pflege-, Geburts- und Todesfällen im Wesentlichen durch die Entrichtung des Arbeitgeberanteils zur Kranken- und Pflegeversicherung. Ein Beihilfeanspruch besteht daher nur noch, wenn die gesetzliche Krankenversicherung einen Zuschuss zu den entstandenen Aufwendungen zahlt. Basierend darauf hat sich der Beihilfeanspruch von Tarifbeschäftigten zwischenzeitlich reduziert auf eine Beihilfe in Fällen einer zahnprothetischen Behandlung (Einlagefüllungen und kieferorthopädische Behandlungen zählen nicht hierzu).

Teilzeitbeschäftigte enthalten eine anteilige Beihilfe im Verhältnis der tatsächlichen Beschäftigung zur Wochenstundenzahl eines Vollzeitbeschäftigten. Nimmt ein Vollzeitbeschäftigter Altersteilzeit in Anspruch, erhält er nur die Hälfte der Beihilfeleistungen, die einem Vollzeitbeschäftigten betragsmäßig zustünden!

Die lange Zeit gewährte Geburtspauschale für die Säuglings- und Kleinkinderausstattung wird nach Einführung des TVöD nicht mehr gewährt. Hintergrund ist, dass im TVöD keine familienbezogenen Komponenten mehr enthalten sind.

Hinweis

Umfangreiche Zahnsanierungen sollten von Tarifbeschäftigten nach Möglichkeit mit einem ausreichend langen zeitlichen Vorlauf vor Ende der Beschäftigung bzw. vor der Aufnahme einer Altersteilzeit begonnen und abgeschlossen werden, da anschließend nur noch ein reduzierter oder gar kein Beihilfeanspruch mehr besteht.
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